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Sehr geehrte Leser,

ich habe mich vor ein paar Wochen dazu entschlossen einen Blog zu meiner ganz persönlichen Geschichte rund um den Haarausfall zu erzählen.
Wie alles begann und was ich dagegen tat. Dabei versuche ich alle Höhen und Tiefen mit einzubringen. Auch möchte ich aus dem Gedächtnis heraus und anhand meiner Fotografien chronologisch alles einbeziehen, was mich auf dem Weg von vielen Haaren, über wenig Haar, bis hin zum jetzigen Ergebnis, welches ich wieder unter viel Haar einstufen kann, alles begleitet hat.
Verständlicherweise sind in den Zeiten des Haarausfalls recht wenige Bilder von mir entstanden. Dies zeigt, wie mich das erschüttert hat. Bis ins Mark.

Frauen würden an dieser Stelle wohl sagen. Was habt ihr Männer denn, es ist doch total anerkannt und völlig problemlos, wenn Männer eine Glatze haben. Bei uns Frauen ist es doch viel schlimmer. Das ist auch so, ja. Dennoch hat jedes Individuum erstmal eine Phase in der er es verdauen muss, bzw. verarbeiten muss. Ich hätte mich auch damit abfinden können, ich wollte es aber nicht. Und wenn man damit anfängt, es von ganzem Herzen will, dann kann man schlecht aufhören.

Vielleicht war es bei mir einfach die Tatsache, dass ich stur bin. Dass ich mich nicht gern geschlagen gebe. Oder dass ich meine Haare lieb(t)e. Ich liebe es vor dem Spiegel meine Frisur zu gestalten. Hier kommen wir dem Punkt näher. Wenn es einem persönlich egal ist und man den Haarausfall akzeptiert, hat man es als Mann einfacher außerhalb der eigenen 4 Wände. Jedoch wenn nicht, dann ist es dasselbe Level wie bei Frauen.
Als Beispiel hierfür nur eines. Ich trug 2 Jahre lang Baseball Cappies, obwohl zu manchen Zusammenkünften eine derartige Kopfbedeckung total unangebracht war. Dies hinterließ oftmals einen unangebrachten Eindruck. Ich trug sie trotzdem, egal bei welchen Anlässen.

Ich will hier keinen Blog eröffnen, bei dem es um Geschlechterstreitigkeiten geht. Das ist nicht meine Absicht.  Ich wollte nur kurz erörtern wie ernst es mir war und ich keinerlei Relativierungen gelten ließ. Ohne diesen Biss, ohne nicht das ständige Bestreben zu haben -etwas von ganzen Herzen zu wollen- geht es auch nicht. Wenn ihr mir es gleich tun wollt, dann müsst ihr neben dem nötigen Kleingeld auch viel Durchhaltevermögen mitbringen.
Und wer denkt, dass eine Haarverpflanzung eine einfache, schnell von Statten gehende Sache sei, der irrt. Ich unterzog mich im Mai 2013 der ersten OP und ein Jahr später, im März 2014 der zweiten OP.
Seither ist enorm viel passiert auf meinem Kopf und das war nicht das Ende.

Der Hairtrans-blog.de ist keine wissenschaftliche Seite und verfolgt nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Er behandelt lediglich meine Erfahrungswerte. Ich werde mir hin und wieder, wenn ich dazu komme, etwas von der Seele reden[schreiben]. Bzw. neue Bilder hochladen und neue Erfahrungen zum Thema teilen. Wenn ihr auch etwas dazu zu sagen habt, dann könnt ihr das gerne hier tun oder schickt mir eine private Nachricht.
So, stay tuned.

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